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Moral - "Zusammenleben Mensch / Tier / Umwelt"

Ganzheitliches Denken wührt zwangsläufig zu mehr verantwortlichem Handeln. Dabei ist es das Ziel, dass der Mensch die Grenze des "Ganzheitlichen" richtig setzt. Eine zu kleiner Radius, wie er jetzt noch weitestgehend vorherrscht, führt dazu, dass der Mensch wichtige Teile ausspart, die aber zu seinem eigenen Überleben wichtig sind. Aber noch nie in der Geschichte der Menschheit waren die Menschen so weit wie heute. Noch nie zuvor machten sich so viele Menschen Gedanken über ihre Umwelt, der Ausrottung von Tieren und Tierquälerei und der Ausbeutung von Menschen in armen Ländern.

Einzig der Konsumgedanke verbunden mit Ellenbogendenken versucht noch mit aller Kraft zu verblenden. Je mehr Menschen aber die "richtige Sonnenbrille" finden, um die Wirkung dieser Blendgranaten zu mindern, desto mehr werden wichtige Entscheidungen in die richtige Richtung gehen.

"Wir sind das Volk" - das ist gerade bei uns Deutschen ein Satz mit historisch-wichtiger Tragweite. Und die Basis, die "Flügel", auf denen dieser Satz steht, wird immer breiter. Demonstrationen erreichen im Vergleich zu einer globalen Vernetzung aller Menschen nur einen kleinen Teil der Menschen.

Die "Empathie", die in uns Menschen schlummert, ist stärker und grösser als alles andere. Aber sie braucht das Gefühl, dass man nicht alleine steht. Das Internet kann das bewirken!

Info-Tipps:

Jeremy Rifkin - Die empathische Zivilisation (Buch) (ebook) (3SAT - Kulturzeit - Filmausschnitt)
Jeremy Rifkin ist Berater der Europäischen Union und diverser Regierungen. Er beschreibt hier sehr eingänglich seine Visionen über eine wünschenswerte Zukunft der menschlichen Zivilisation. Mein persönliches Gefühl sagt mir, dass dieser Mann Recht hat und das es genau so kommen wird - dem Internet sei Dank!

Al Gore - eine unbequeme Wahrheit (DVD) (Trailer Deutsch ansehen)
Al Gore war und ist Kämpfer für Massnahmen gegen die Umweltkatastrophe.

Die zunehmende Erderwärmung zieht einen bedrohlichen Domino-Effekt hinter sich. Methan hat eine dramtisch grössere (ca 30% mehr) Wirkung auf den Treibhauseffekt als Kohlendioxid. Methan entsteht einerseits durch die Massentierhaltung - aber es entsteht auch an anderer, unvermuteter Stelle. In riesigen Gebieten der Erde herrscht Dauerfrost - sogenannter "Permafrost". Dort lagert in den obersten Erdschichten eine ständig gefrorene, gigantische Menge an Biomasse (abgestorbene Pflanzenteile etc.). Wenn diese Böden auftauen, treten Bakterien in Aktion, die die Biomasse zersetzen. Dabei entstehen gewaltige Mengen Methan, diese bewirken eine schneller Erhöhung der Temperatur und damit ein weiteres Auftauen der Permafrostböden. Informationen gibt es z.B. beim Umweltbundesamt (Dokument zum Download).

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